Dienstag, 16. Dezember 2014

Abwechslung pur auf Gran Canaria

Im Urlaub für Reisebüro Flugbörse Leipzig war Grit Wieschke im September 2014 

Besonders beeindruckt an Gran Canaria hat mich die Angebotsvielfalt der Insel. Es ist wirklich für jeden Geschmack etwas vorhanden: Wandern in den Bergen, kulturelle Feste, die Höhlen von Cenobio de Valerón oder eine Party bei den Dünen.

Aufgrund der wenigen Regentage und den vielen Sonnenstunden ist Gran Canaria ein Ganzjahresreiseziel. Das Hotel meiner Wahl war das Sunprime Riviera Beach in Playa del Cura.

Hotel Sunprime Riviera Beach in Playa del Cura
Playa del Cura ist ein sehr kleiner Ort und ruhig zwischen den Tourismusgebieten Puerto de Rico und Puerto de Mogán gelegen. Es gibt dort einen EuroSpar, ein paar kleine Bars, Restaurants und Hotels sowie Apartmentanlagen. Das Hotel Subprime Riviera Beach ist bereits ein wenig in die Jahre gekommen und weist einige Schönheitsfehler wie lockere Bodenfliesen und abgeplatzte Wandfarben auf. Dem Komfort hat das jedoch keinen Abriss getan. Denn Service wird im Hotel ganz groß geschrieben. Meine Empfehlung: das Hotel ohne Verpflegung oder nur mit Frühstück zu buchen. So bleibt mehr Appetit für die landestypischen Spezialitäten in den kleinen Restaurants im Ort oder der näheren Umgebung.


Mit dem Mietwagen über die Insel
Um alle Seiten von Gran Canaria kennenzulernen und die Insel nach meinen Wünschen zu erkunden, buchte ich bereits ab Deutschland einen Mietwagen. Das ist zu empfehlen, da die Versicherungsbedingungen besser sind.

Unser Mietwagen wurde wie vereinbart, wenn auch etwas verspätet, zum Hotel geliefert. Wir erhielten einen Fiat Qubo in Giftgrün.

Unser grüner Flitzer

Mit diesem Wagen starteten wir am ersten Tag sofort zur Inselumrundung. Von Playa del Cura ging es über die Inselautobahn in Richtung Las Palmas und von dort aus über eine kleiner Straße bis nach Arucas. In Arucas gibt es eine wunderschöne Kirche, welche zwar neugotisch wirkt allerdings erst 1917 fertiggestellt wurde. Ein weiteres Highlight ist die Rumfabrik. Wir hatten die Möglichkeit, die verschiedenen Rumerzeugnisse zu kosten und zu kaufen. Mein Tipp: Unbedingt die Öffnungszeiten im Internet vorher abgleichen.
Vom Stadtpark in Arucas aus hatten wir einen wunderschönen Ausblick aufs Meer. Unsere Tour führte uns weiter nach Agaete in den Norden von Gran Canaria, wo ich kurzzeitig das Gefühl hatte in Santorin zu sein, da jedes Haus blendend weiß gestrichen war. Weiter fuhren wir über eine enge Straße, die sich über Berge und Hügel schlängelte und immer wieder kleine Aussichtsplattformen für Panoramafotos bot, dann am Meer entlang bis nach San Nicolas De Tolentino. Aufregend war die Fahrt durch den „Grand Canyon“ von Gran Canaria nach Mogán. Die Landschaft ändert sich schlagartig von grüner und duftender Vegetation mit Kaktusfeigen zu einer schroffen und kargen Einöde. Wir hatten das Gefühl auf einem anderen Planeten zu sein. Nach knapp 200 km und mehreren Stunden Autofahrt war die Insel einmal umrundet. Am Abend genossen wir nach einem erfolgreichen und spannenden Tag regionales Essen mit Sangria.

Unsere Tour am nächsten Tag planten wir nicht so ausgiebig, da das Wetter nicht ganz so schön war. Nach einem entspannten Frühstück und ein bisschen Sport fuhren wir in Richtung Meloneras, vorbei an unzähligen Hotels und großen Golfplätzen, bis zum Leuchtturm. An der Promenade hörten wir die Wellen brechen und hatten einen fantastischen Blick übers Meer. Von dort aus gingen wir zu Fuß weiter, bis wir die berühmten Dünen erreichten. Anschließend fuhren wir mit dem Auto weiter ins sehr touristische Maspalomas, um in Playa de Ingles zu spazieren.

Tapas
Nachdem Besuch der Touristenhochburg stand mir der Sinn eher nach einem kleinen und beschaulichen Ort mit etwas weniger Trubel. Die Wahl fiel auf Puerto de Mogán. Für mich eines der schönsten Städtchen auf ganz Gran Canaria, nicht umsonst nennt man es "das Venedig von Gran Canaria". Am Hafen säumen sich viele Restaurants, welche für jeden Geschmack etwas zu bieten haben. Mit Blick aufs Meer genossen wir unser Lunch. In Puerto de Mogán startet die Yellow Submarine. Dieser Ort lädt zum Verweilen und Träumen ein.

Unsere Dritte Tour führte uns nochmals nach Las Palmas. Wir wollten shoppen. Beinah wäre der Plan ins Wasser gefallen, denn die Läden haben normalerweise Sonntags geschlossen. Zum Glück waren an diesem Sonntag die Läden in der Innenstadt geöffnet, sodass wir in die typischen spanischen Geschäfte wie Stradivarius und Bershka konnten. Kultureller Höhepunkt war dann das Folklorefestival in Tore. Nach drei wundervollen Tagen und einem gehörigen Muskelkater vom vielen Lenken durch die kurvenreichen Straßen nahmen wir von unserem Mietwagen Abschied.

Sonnenuntergang Bootstour
Zwei weitere Tage genossen wir die Sonne und die Wärme der Kanaren. Dann buchten wir die Sundowner Tour mit der Aphrodite, einem Segelschiff. Vom Boot aus konnten wir die Insel von einem anderen Blickwinkel betrachten und ins tiefblaue Meer springen. Essen und Trinken waren inkludiert und es schmeckte fantastisch.

Und mit diesen traumhaften Einblicken verabschieden wir uns von Gran Canaria, der Insel der Vielfalt.

Sie möchten auch auf die Kanaren? Sprechen Sie mich an!






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