Donnerstag, 2. April 2015

Kuba - die Königin der Antillen

Wer an Kuba denkt, verbindet die größte Insel der Karibik mit dem berühmten Havana Club, Zigarren, Oldtimern, Salsamusik, Fidel Castro, Che Guevara und karibische Strände.
Nancy Boesche

Ich habe auf meiner Reise durch Kuba, ein faszinierendes Land erlebt. Mit traumhaften Stränden, malerischen Städten und viel Natur. Trotz der Schönheit ist Kuba, gerade in der Nebensaison, noch nicht so überlaufen. Kuba ist ein sozialistisches Land im Aufbruch, das man jetzt unbedingt noch besuchen sollte. Gerade in den ländlichen Gegenden hat man das Gefühl, dass die Zeit stehen geblieben ist. So kann man die ganz ursprüngliche Atmosphäre des Landes ohne Massentourismus und dessen Folgen erleben und Bauern dabei beobachten, wie sie mit Pferd und Wagen von der Arbeit kommen, Kinder die auf den Ramblas Fußball spielen sowie die vielen Straßenmusiker in den Gassen von Havanna beobachten.





In 11 Stunden von Frankfurt Nonstop nach Havanna

Kolonialbauten
Meine Reise begann mit einem 11-stündigen Direktflug von Condor ab Frankfurt nach Havanna, der Hautstadt Kubas. Mein Hoteltipp für Havanna, ist das Iberostar Parque Central, in der Nähe des Capitols. Das Hotel verfügt sowohl über klassische als auch über sehr moderne Zimmer. Auf dem Dach beider Gebäude befindet sich jeweils ein Pool, von denen man einen fantastischen Blick auf die Altstadt und das Capitol hat. Um Havanna richtig kennenzulernen und das Flair der Stadt zu genießen, empfiehlt es sich, mehrere Tage dort zu verbringen. Die Altstadt mit den vielen kleinen Gassen lässt sich bequem zu Fuß und auch sicher alleine erkunden. Hier findet man zahlreiche und gut erhaltene Kolonialbauten und Plätze, die mit Hilfe der Unesco restauriert wurden.

 Genießen Sie Havanna, die Hauptstadt Kubas

Kubanerinnen
Nehmen Sie sich die Zeit, über das historisches Pflaster zu schlendern und bewundern Sie die vielen Paläste, Kirchen, malerischen Plätze und grünen Innenhöfe mit Restaurants und Cafes. Alles das finden Sie mit wenig Autoverkehr. Man kann sich mit traditionell bunt gekleideten Kubanern fotografieren lassen, der Salsa-Musik in den Straßen lauschen oder die zahlreichen Oldtimer auf den Straßen bewundern. Mit einem besonderen Flair können Sie Havanna mit dem Pferdewagen oder einem bunten Oldtimercabrio auf einer Stadtrundfahrt erkunden.

Danach empfehle ich eine kleine Auszeit in einer typischen kubanischen Hemingway Bar z. B. der Floridita oder Bodeguita del Media Bar bei einem Mojito oder Cuba Libre und guter Livemusik. Unbedingt sehen in Havanna sollte man die Festung La Cabana, das Havana Club Museum und die Kathedrale. Typisch für Kuba ist auch der Besuch der Tropicana Show mit bunten Kostümen, Musik und Tanz am Abend.

Sandstrände und Mangroven auf Cayo Santa Maria

Sandstrand
Der zweite Teil meiner Reise begann mit einem zeitigen Flug von einem kleinen Militärflughafen von Havanna nach Cayo Santa Maria. Das Landschaftsbild von den Cayos wird geprägt von kilometerlangen, fast einsamen Puderzucker-Sandstränden und im Landesinneren von Mangroven und unberührter Natur.  Die Insel Cayo Santa Maria ist die nördlichste Insel Kubas und ist mit einem Damm vom Festland getrennt. Da es hier nur wenige Hotels und viel Natur gibt, ist es eine Oase der Ruhe und Entspannung. Den perfekten Urlaub verbringt man im Memories Paraiso oder Eurostars Cayo Santa Maria. Beide Anlagen sind sehr groß und modern. Auf der kleinen Insel Ensenachos befindet sich das Iberostar Ensenachos, das ebenfalls keine Urlaubswünsche offen lässt. Von allen Hotels aus werden Ausflüge nach Trinidad oder Santa Clara angeboten, wenn man nicht nur einen Badeurlaub verbringen möchte.

Unesco Weltkulturerbe: Trinidad

Kopfsteinpflaster Trinidad
Dorthin ging es auch weiter.  Trinidad ist die viertgrößte Kolonialstadt Kubas und zählt zum Unesco Weltkulturebe. Dort haben Zuckerbaronen, Piraten und Sklaven ihre Spuren hinterlassen. Trinidad gilt aufgrund der zahlreichen Paläste und Villen als Juwel der Kolonialstädte Kubas. Am besten macht man einen Spaziergang zu Fuß über das historische Kopfsteinpflaster. Die Stadt wirkt wie ein Open Air Museum. Hinter den in Pastell gehaltenen Fassaden kann man Blicke in die Museen oder Wohnungen werfen. Besonders sehenswert ist auch der Plaza Mayor. Hotels zum Übernachten findet man nahe der Altstadt oder am Strand von Trinidad.

Besonders beeindruckt haben mich auch die Städte Santa Clara und Cienvuegos. Die mit prachtvollen und bunten Kolonialbauten, malerischen Plätze, schönen Häfen und einer tollen Promenade punkten können. Hier trifft Moderne auf Bilder der Geschichte Kubas. Santa Clara ist sehr verbunden mit Che Guevara. Hier kann man den Plaza de la Revolucion mit dem Mausolemum von Che Guevara besichtigen und so sehr interessante Einblicke über das Leben des Freiheitskämpfers gewinnen. Auch  in Cienviguos findet man imposante Prachtbauten der ehemliagen Zuckerbarone.

Wunderschönes Varadero

Auf der 4-stündigen Weiterfahrt nach Varadero genießt man die Natur. Berge, grüne Täler und Stauseen säumen den Weg. Im Vinalestal wachsen die besten Tabakpflanzen. Auch hier wurden für Touristen Übernachtungsmöglichkeiten für Wandertouren geschaffen.
In Varadero angekommen, findet man ein modernes und großes Zentrum mit zahlreichen Hotels von 2-5 Sternen. Hier befindet sich die Touristenhochburg Kubas. Der feinsandige Strand der Halbinsel Hicaros gilt als einer der schönsten in der Karbik. Er ist über 20 km lang und ist flachabfallend.  Durch Varadero fährt ein Hop-on-Hop-off Bus. Dieser ermöglicht es ins Zentrum, zum Yachthafen oder zu anderen Strandabschnitten zu kommen. Am Abend kann man dann auch Live-Musik in den zahlreichen Bars im Zentrum von Varadero erleben.
Sehr komfortabel und modern ist das Iberostar Playa Alameda. Die Anlage ist schön grün und weitläufig mit vielen Pools. Ein sehr modernes und neues Hotel ist das Ocean Patriarca. Besonders die Zimmer haben mir hier gefallen. Ein gutes Hotel für kleines Budget, landestypisch und mit karibischen Flair ist Hotel Roc Arenas. Das Melia Las Americas steht für klassisch gehobenen Standard. Besonders traumhaft ist hier der Strand und die Gäste schätzen das umfangreiche Buffetrestaurant sowie den Service des Hotels.

Mein Kuba-Fazit

Oldtimer in Havana
Kuba ist auf jedenfall eine Reise wert. Am Besten, man bleibt 14 Tage oder mehr, um die ganze Insel und deren Geschichte kennenzulernen. Hierbei muss man keine geführte Busreise machen, sondern kann sich auch aufgrund der gut ausgebauten Straßen mit dem Mietwagen fortbewegen. Das Hotelangebot auf Kuba lässt keine Wünsche offen, ob vom modernen Designhotel, riesigen Anlagen, familienfreundlichen Hotels oder einfachen landestypischen Unterkünften. Auch das all inclusive-  und die A la Carte-Restaurants in den Hotels bieten ein großes und abwechslungsreiches Angebot.
Ruhe findet man besonders in der Nebensaison, z. B. im September, aufgrund der Regen- und Sturmzeit reisen nicht so viele Touristen nach Kuba. Allerdings hält sich der Regen in Grenzen und es herschen immer noch tropische Temperaturen, sodass man Kuba als Ganzjahresziel bereisen.

Gern berate ich Sie zu Ihrem nächsten Traumurlaub auf Kuba.

Ihre Nancy Boesche

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